Kurzbiographie

Ich bin Autodidakt. Mit der Musik habe ich 1998 angefangen, aber erst 2003 begann ich meine Solo-Karriere unter dem Namen Madame P. Ich benutze hauptsächlich meine Stimme als Instrument, zusammen mit verschiedenen elektronischen Instrumenten. Mein Live-Set ist reine freie Improvisation. In meiner Forschung strebe ich nach einer Neudefinierung der zeitgenössischen Solosängerin. Ich arbeite mit radikaler und experimenteller Musik. Meine Forschung ist nicht standardisiert und oft schließt sie auch Gestik ein. Ich möchte Augenblicke einfrieren, als handele es dabei um Klangteppiche aus Melodien und Geräuschen. Improvisation ist keine Nicht-Komposition, sie ist Augenblicks-Komposition, in der jede Sache in dem einen Moment geschieht, um im nächsten wieder Teil der Vergangenheit zu sein. Was mich heute dazu führt Musik zu machen, ist zu versuchen, ein bewusster Teil des Kosmos zu sein.
Im Laufe der Jahre hatte ich die Ehre, unter anderem zusammenzuarbeiten mit Gino Robair, Stefano Giust, Tristan Honsinger, Pamelia Kurstin, Edoardo Marraffa, Tommy Greenwood, Linda Sharrock, Anthea Caddy, Liz Albee, Alessandro Bosetti, Martin Mayes.
Gruppen, bei denen ich aktuell mitwirke: TAI No-Orchestra (IT), Camusi (IT) und Gamra (IT/CH).
Ich bin aufgetreten in Italien, USA, Schottland, Vereinigtes Königreich, Niederlande, Frankreich, Deutschland, Spanien, Portugal, Schweiz, Slowenien, Belgien, Österreich und Vietnam.
Einige Orte und Festivals, auf denen ich gespielt habe: AngelicA (Bologna), Piccolo Teatro (Milano), Sala dei Giganti (Padova), Fondazione Mudima (Milano), Limmitationes/Chilli Jazz Festival (AT), Hanoi New Music Festival (Vietnam), Area Sismica, Petit Théâtre Mercelis (BE), Passos Manuel (Portugal), Museum of Modern Art (Ohio, USA), ZDB (Portugal), ZXZW Festival (NL), Fusion Festival (D), The Empire Gallery Galvanised Festival (UK), Postgarage (AT) und auch in Häusern, wo ich großartige Musiker von überall auf dem Planeten kennengelernt habe!
Abgesehen von meinen Alben und Konzerten wurde ein Teil meiner Arbeit von visuellen Künstlern verwendet. So zum Beispiel in der Installation von Philip Kruse (Chicago) aus dem Jahre 2009 mit dem Titel “Six”, mit Genesis P-Orridge (Throbbing Gristle). Im Kino leistete mein Stück “Blue” einen Beitrag in “This Moment is not the Same”, einem Dokumentarfilm über Kunst und Musik von Marion Neumann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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